Diana  06.04.2018 0 Kommentare

Argentiniens Südspitze

Von Ushuaia hat man auf dem Landweg die Möglichkeit auf der 90 km langen "Ruta J" noch etwas weiter in den Süden zu kommen. Besonders der beginnende Herbst mit seinen sich bereits bunt verfärbenden Laubbäumen kreierte hier wunderschöne Naturlandschaften. Auch sind viele Pferdeherden frei unterwegs, eine kleinere Gruppe mit Fohlen galoppierte direkt vor uns über die Straße und verschwand im Wald. Auf dem Hinweg haben wir bereits unseren Schlafplatz ausgekundschaftet. Entlang der Straße finden sich mehrere Campingplätze, der erste hiervon ist ein sog. freier Campingplatz. Ohne sanitäre Anlagen, dafür aber kostenlos und ein Lagerfeuer ist in den gemauerten Feuerstellen erlaubt. Die Straße endet an einem Gebäude der argentinischen Marine, falls wir das Schild richtig übersetzt bekommen haben. 

Von hier aus machten wir uns wieder auf den Rückweg, mit einem Abstecher in ein kleines Fischerdorf, wo es für Harold dann doch noch Centolla gab, frisch in Enpanadas verpackt. An unserem Schlafplatz hörten wir abends etwas knuspern und trafen auf einen von uns wenig beeindruckten Bieber. Staudämme und Burgen hatten wir bereits auf der Fahrt zum Lago Fagnano gesichtet. Die kleinen Kanadier sind eingeschleppt und treffen hier meistens auf wenig Gegenliebe.

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