Diana  10.08.2017 0 Kommentare

Nordkap 2017

Norwegen

bevor man zum nächsten Urlaubsziel aufbricht mal in den Wetterbericht zu sehn wäre auch eine Idee gewesen. Ende Juni ist etwas früh für eine Nordkaptour, im August sollen die Temperaturen besser sein. Aber auch so hatte es exakt ein Jahr zuvor 30ºC in Südnorwegen, wir hatten 4–9ºC, je nach Höhenlage. 23 Tage Urlaub, 21 davon Regen. In den Serpentinen des Gamle S trynefjellsvegen dann auch Schnee von oben. Das hat das Wildcampen wesentlich unkomfortabler gestaltet, insbesondere wenn trotz der Reservebenzinflasche kein Feuer anzubekommen war und die Stiefel über Nacht nicht trockneten.

Nordkap

Im Minutentakt kamen uns die Busse auf dem letzten Abschnitt zum Nordkap entgegen. Insgesamt geschätzte 20 – und das abends um ca 22 Uhr. Entsprechend überfüllt das Nordkapcenter. Ein Foto alleine mit der Weltkugel zu erwischen wurde zur Geduldprobe von etwa einer Stunde bei 3°C und Nebel. Eine Unterkunft zu so später Stunde haben wir dann nicht mehr gefunden, dafür ein hübsches Fleckchen am Nordpolarmeer für unser Zelt. Den Wind machte uns insbesondere beim Abbau Schwierigkeiten. Damit das Zelt bei den Böen nicht davonflog musste immer einer darin sitzenbleiben. Da Harold wie immer leckeres, warmes Frühstück gekocht hatte, blieb der Abwasch im eisigen Meerwasser an mir hängen.

Finnland

Im Gegensatz zu Norwegen erwartete uns anstatt des dauerten Landregens jetzt Landunter mit vom Regen gefluteten Straßen im Wechsel mit besserem Wetter. Zum Fahren wenig interessant – Wald Wald Wald Wald See Wald Wald Wald .... In Lappland steht dann mitten im Wald ein Ortsschild und kleine Pfade führen zu Häusern, die man von der Straße aus durch die Bäume erahnen kann. Zu essen gabs jeden Tag Hecht, zumindest für Harold. Die waren in Finnland selten dämlich, selbst wenn er sie freigelassen hatte hing Minuten später der Identische wieder am Haken. Nach kurzem Touristop in Helsinki gings via Fähre wieder zurück.

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