Diana  14.05.2018 0 Kommentare

5 Nationalparks

Entlang der Anden finden sich im so genannten "Lake District" Argentiniens eine Reihe Nationalparks mit kristallklaren Seen und Mischwäldern. Große Forellen konnte man vom Ufer aus beobachten, ohne Lizenz ist Angeln hier allerdings nicht erlaubt. Bei den Unmengen an Hagebutten war immerhin das Dessert gesichert. Die Patagonischen Zypressen (Alercen) weisen hier ein Alter von teils über 3500 Jahren auf. Wie am ersten Abend, verbrachten wir auch den folgenden auf einem freien Campingplatz. Hier hatten wir Besuch von anderen Hagebuttenfans und einer sehr anhänglichen Maus. Zu Harolds Freude schrie ich den halben Nationalpark zusammen, als ich Nachts vor dem Feuer auf dem Boden saß und sie keine 10cm neben mir mit einem energischen "Fieep" auf sich aufmerksam machte. Am folgenden Morgen hatte der Dauerregen es geschafft unseren Zeltboden durchzuweichen - Luftmatratzen, Schlafsäcke, alles nass.

Wir traten die Flucht nach El Bolson an, leider verpassten wir das frühere Haus von Butch Cassidy und Sundance Kid. Die beiden Wildwest Ganoven hatten hier einst zwölftausen Morgen Land erworben und sich vor der amerikanischen Justiz versteckt. Nach El Bolson verschlug es in den 70igern dagegen zahlreiche Hippies, die den Ort immer noch spürbar prägen. Auf dem Kunsthandwerkmarkt "Ferria Artesanales", der dreimal die Woche stattfindet, kann man neben Steinzeitflöten, Traumfängern und Batiktüchern auch selbstgemachte Marmelade und Craftbier in mit bunten Trollen verzierten Flaschen erstehen.

Den Nachmittag nutzen wir für einen kleinen Ausflug zum Freilichtmuseum Bosque Tallado. Auf der übelsten Steinpiste, die sich fährt wie ein ausgetrocknetes Kiesflussbett, ging es etwa 800m in die Höhe.

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